Schloss Greifenhall

Die prunkvollen Mauern dieses hinreißenden Gemäuers bilden den ganzen Stolz der Yepharen - im Besonderen für das Königshaus, das maßgeblich zum Namen beigetragen hat. Erbaut von Edgar Ⅱ, dem Eisernen, 64 n.M.K. hält es noch immer und hat nichts von seinem alten Glanz verloren.
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Die Türme

Nordturm
Dieser Turm, der nach Norden ausgerichtet und damit kaum zu sehen ist, ist besetzt mit den vielen, vielen Zimmern der Bediensteten des gesamten Schlosses. Da der Turm kaum direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, wärmt er sich kaum auf und bietet daher nur wenig Schutz vor der charakteristischen Kälte des Reiches. Häufig werden die Schlafzimmer mit anderen Bediensteten des gleichen Postens geteilt. So sind hier vorzugsweise Zwei- bis Vierbettzimmer vorzufinden. Das Privileg, eines der Einzelzimmer des Nordturms zu bewohnen, obliegt allein hochrangigen Dienern, wie den Mamsells und Butlern. Der Turm ist direkt durch eine Treppe mit den Kellern unterhalb des Schlosses verbunden, um ein schnelles Erscheinen bei den Adligen zu garantieren.

Südturm
Besonders luxuriös trifft es royale Gäste, die sich auf ein riesiges Zimmer im Südturm freuen dürfen. Jedes Zimmer ist ausgestattet mit einem Ausblick in den idyllischen Schlossgarten, bietet ein großes Bett, ein eigenes Bade- und Ankleidezimmer sowie einen Schreibtisch, um staatliche Arbeit, während des Besuches, schnell verrichten zu können. Zudem ist jedes Zimmer durch seine Lage stets angenehm warm, ohne zusätzlich beheizt werden zu müssen. Man vermutet, dass sich etwas versteckter im Turm auch einige Gemächer der Erzherzogin befinden.

Westturm
Etwas bescheidener, aber nicht zu verachten, sind die Schlafgemächer im Westturm, die den gelehrten Gästen vorbehalten sind. Auch sie bieten einen eigenen Schreibtisch, ein privates Badezimmer und eine kleine Garderobe. Der gesamte Turm empfängt die Abendsonne, die eine warme, behagliche Atmosphäre schafft und einen dazu einläd, die letzten Tagesstunden zu genießen.
Das Außengelände

Schlossgarten
Auch wenn man es für ein Ding der Unmöglichkeit hielt, ist der träumerische Schlossgarten gefüllt mit wunderschönen Rosensträuchern, Beete aus Hornveilchen, Wände aus Lavendel und einer mannigfaltigen Auswahl an allerlei Nachtschattengewächsen. Trotz der niedrigen Temperaturen im Land, scheint der Garten nur so vor Schönheit zu strotzen: Nicht nur Blumen, sondern auch filigrane Staturen und malerische Springbrunnen zeugen von durchdachter Handwerkskunst. Daher erfreut sich die Anlage vor allem bei royalen Gästen großer Beliebtheit.
 
Die Krone züchtet außerdem schon seit mehreren Generationen Pfaue. Märchenhafte, exotische Tiere, die der Allgemeinheit nicht einmal ein Begriff sein werden. Sie stolzieren erhaben über das prächtig gepflegte Grün um das Schloss herum.

Botanisches Juwel
Namensgeber des königlichen Gewächshauses sind die allerhand seltenen Pflanzen exotischer Biome aus aller Welt. Das Königshaus ist schließlich hoch fasziniert von Flora und Fauna. Da die Kälte des Landes aber das Gedeihen vielerlei Gewächsen gar nicht erst zulassen würde, erschuf die Krone diese atemberaubenden Räume, die nicht nur der Ästhetik dienen, sondern auch für die Aufsucht von wichtigen Forschungsprojekten ausgewählter Maestyr fungieren sollen. Ihn also überhaupt betreten zu dürfen, bedarf der Zustimmung der Erzherzogin. Aufgrund seines enormen Wertes wird das Juwel zu jeder Tageszeit penibel bewacht.
Unter Greifenhall
der offizielle Bauplan der unterirdischen Räumlichkeiten Greifenhalls
Familiengruft
Zwischen marmornen Standbildern und ehrwürdigen Schriftzügen liegt die Ruhestätte der Verstorbenen da Lildains. Vier Kammern bewahren ihre Gebeine: In der ersten finden sich die sterblichen Überreste der frühsten hohanischen Regenten, von Melvan Ⅰ., dem Revolutionär, bis zu Winnegard Ⅸ., dem Blutprinzen. Ein schlichter Zugang führt hinab in die schweigsamen Tiefen, stets im Beisein von Wachen. Ein Ort des Gedenkens, der Besinnung und des Gebets.
Verlies
Das Verlies wird vorwiegend für Missetäter genutzt, die sich gegen die Krone verschworen haben. So beherbergen die Kammern Verräter und eigenwillige Bedienstete. Letztere, um sie schnell wieder in Zucht und Ordnung zu zwingen. Der Kerker erstreckt sich über mehrere Räume, die allesamt von Wachen genaustens im Auge behalten und mit diversen Türen abgeschottet werden. Jeder Raum ist mit einem Gang und mehreren kleineren, eingemauerten 'Zimmern' verbunden, die Platz für bis zu vier Männer gleichzeitig bieten können. Sie besitzen lediglich ein kleines, vergittertes Fenster, das in die eiserne Tür verbaut ist, deren Schlüssel nur die Dienst habenden Wachmänner besitzen. Zusätzlich schaffte sich das Königshaus als Wachhunde mehrere Tiere der Gattung Groenendael an: Schwarze Ungeheuer, die blitzschnell zwischen Freund und Feind unterscheiden und eine lange Ausbildung absolvierten, um ihrer Aufgabe im Untergrund Herr werden zu können.
Umgebung außerhalb des Schlosses
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Tahrmyrr
Tahrmyrr
Der Schlund des Nordens
Nicht weit vom Schloss entfernt, liegt Tahrmyrr. Rin schmaler Meeresarm, der sich tief zwischen die Felsklippen des Nordens schiebt. Besonders in den kalten Monaten zeigt sich das Land von seiner launischen Seite: Raue Winde, eisige Gischt und unberechenbare Wellen machen den Ort lebensfeindlich. Es ist daher höchste Vorsicht geboten, sollte man es wagen einen Ausflug an die Bucht zu unternehmen. Der kleine Hafen nahe der Bucht kann daher nur wenige Monate im Jahr überhaupt genutzt werden, hält so aber auch mögliche Feinde fern.
Varnen
Varnen
Die Esse des Reiches
Varnen liegt erhöht zwischen schwarzen Felshängen und schimmernden Erzadern. In dieser reichen Schmiedestadt versammeln sich die fähigsten Meister des Handwerks und bieten auf prunkvollen Märkten Güter von unvergleichlicher Qualität. Ob goldbestickte Handschuhe aus Nimmleder oder maßgefertigte Dolche aus Schwarzstahl – in Varnen wird jeder, selbst der absurdeste Wunsch adliger Kundschaft erfüllt. Die halbtägige Anreise lohnt sich – sofern man über die richtigen Kontakte verfügt.
Wald der Nimmerfalter
Wald der Nimmerfalter
Der Waidgrund aus Nebel
Ein Ort mit vielen Namen – sowohl bekannt, als auch berüchtigt. Dichte Birkenhaine ziehen sich in endloser Monotonie durch einen großen Teil des Reiches und nähren die Illusion, der Wald höre nie auf. Wer sich zu weit hineinwagt, verliert leicht die Orientierung.
 
Seinen Namen verdankt der Wald den desa yirlills, den Nimmerfaltern aus alten Märchen, die jedes Kind kennt. Zahlreiche Sagen und Schauergeschichten ranken sich um die Schatten zwischen den Stämmen.
 
Und doch hat der Wald auch seine stillen Reize: In den lichten Monaten ist er reich an Wild und wird, nur einen Tagesritt von Schloss Greifenhall entfernt, gern zur Jagd aufgesucht.